Gestern beim WW-Keramik-Cup...

...heute bei den Profis

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Talente, die den Sprung zum Profi schafften

Liebe Freunde des Westerwälder Keramik-Cups!

Das bestbesetzte Hallenfußballturnier für U17-Junioren in Deutschland, das Highlight für die westerwälder Fußballfans jedes Jahr im Januar, der Westerwälder Keramik-Cup, wirft seine Schatten bereits voraus.

Immerhin wird am 21.und 22.Januar 2012 die 30.Auflage dieses Zuschauermagneten über die Bühne – besser ausgedrückt – über den Hallenboden der Kreissporthalle in Montabaur gehen.


Und wiedereinmal haben es die Veranstalter geschafft, ein Super-Teilnehmerfeld in den Westerwald zu ziehen. Auch deswegen ist diese Top-Sportveranstaltung bei Teilnehmern und Zuschauern gleichermaßen so beliebt?

Es wird toller offensiver, frischer Fußball geboten, von Talenten, wie man sie in solcher Anzahl oft nur bei Europa- oder Weltmeisterschaften sieht.

Apropos: 2011 fanden ja bemerkenswerte und fantastische U17-Weltmeisterschaften in Mexiko statt.

Mit dabei unter anderem die deutsche und auch die dänische Nationalmannschaft.

Wer sich nicht mehr genau daran erinnert: Deutschland schied in einem sensationellen Jugend-Fußballspiel erst im Halbfinale gegen Gastgeber und späteren Weltmeister Mexiko aus und erspielte sich in technisch feinster Manier vor 90.000 Zuschauern einen dritten Platz gegen das favorisierte, aber chancenlose Brasilien.

Wer damals die Spiele vor dem Fernseher verfolgte, konnte manchen Spieler wiedersehen, der auch beim Keramik-Cup 2011 dabei war. Hier nennen wir sie noch einmal:

Odisseas Vlachodimos (VfB Stuttgart), Cedric Wilmes (Bor. Dortmund), Koray Günter (Bor. Dortmund), Mitchell Weiser (1.FC Köln), Rani Khedira (VfB Stuttgart) und Okan Aydin (Bayer Leverkusen) waren für Deutschland im Einsatz; Frederik Holst , Riza Durmisi und Patrick Haakon (alle Bröndby IF) für Dänemark.

Dazu waren noch Erich Berko und Jeremy Toljan vom Keramik-Cup Sieger 2011 VfB Stuttgart bei der Europameisterschaft 2011 in Serbien im Deutschland-Einsatz und kamen bis ins Finale – hier unterlag man allerdings gegen die Niederlande.

 

Insgesamt waren 2011 rund 40 (!) U17- und U16-Jugendnationalspieler aus den verschiedensten Ländern im Kampf um die begehrte westerwälder Trophäe dabei. Und zu unserem kommenden Turnier dürften mindestens genauso viele erwartet werden.

Unsere ausländischen Freunde standen beim letzten WW-Keramik-Cup dabei ganz oben: der FC Basel hatte allein 5 schweizer U17-Nationalspieler in seinem Kader und erspielte sich Rang 6; Bröndby IF kam mit 4 dänischen U17- und U16-Nationalspielern auf Platz 3 der Keramik-Cup-Tabelle 2011.

Sieger wurde ja bekanntlich der VfB Stuttgart – die Schwaben nahmen auch 5 Nationalspielern mit nach Montabaur.


Alle diese Spieler bleiben natürlich in unserer Beobachtung – genau wie etwa insgesamt 450 Spieler, deren Weg wir im Auge behalten; den wir auch zum Teil schon bis ins internationale Profigeschäft verfolgen können.

Und bei einigen führte dieser Weg schon vom Keramik-Cup hin bis zu deren Karriereende. Immerhin haben wir 29 Spieler gefunden, die bereits in Fußballrente leben.

Die prominentesten davon sind

-          Giovanni Van Bronckhorst (1991 Feyenoord Rotterdam), der auf 106 Länderspiele für NL (unter anderem das WM-Endspiel 2010) zurückblicken kann

-          Yildira Bastürk (1994 Wattenscheid 09)

-          Frank Baumann (1992 1.FC Nürnberg)

-          Sebastian Deisler (1996 Bor. M-Gladbach)

-          Pablo Thiam (1990 1.FC Köln)

-          Markus Hausweiler (1992 Bor. M-Gladbach)

 

Aber kommen wir doch wieder zu den Spielern, die in den vergangenen Jahren in den Hallen von Wirges, Siershahn, Koblenz und Montabaur noch aus Freude am Spiel dabei waren, und heute immer noch in vielen Profiligen rund um den Globus mit Fußball als Hauptberuf ihren Lebensunterhalt mit der „schönsten Nebensache der Welt“ verdienen.

222 haben wir gefunden; was noch nicht mal heißt, dass die „Dunkelziffer“ nicht noch viel höher ist!

Und konzentriert dabei wurde sich eben nur auf die Spieler, die in Profiligen aktiv sind; in Deutschland heißt das: wir haben hier nur die Akteure bis zur 3.Liga berücksichtigt.

Zum Appetit machen können wir vorab schon mal ein paar Spieler nennen, die dem regelmäßigen WW-Keramik-Cup-Besucher unter Umständen noch deutlichst vor Augen sind, weil es bei allen noch nicht solange her ist mit der Teilnahme beim Westerwälder Keramik-Cup.

Zum Einen ist das Xherdan Shaqiri (2008 - FC Basel), bereits 15-facher Schweizer Nationalspieler und Champions-League-Spieler des FC Basel oder die Bundesliga-Youngsters Julian Draxler (2010 bester Spieler des Turniers) vom FC Schalke 04 und sein Mannschaftskamerad Joel Matip (2008 – Schalke 04), der bereits auf 7 Einsätze im Nationaldress Kameruns stolz sein kann, oder auch Marc Andre Ter Stegen von Borussia Mönchengladbach, der 2009 zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde.

 

So, und jetzt noch einmal hier an dieser Stelle alles etwas detaillierter (Stand 1.November 2011):
So gibt es 62 aktive und ehemalige Nationalspieler aus 18 Nationen (von Mali bis Schweden), die in der Vergangenheit als 16- oder 17-Jährige ihr Können beim Westerwälder-Keramik-Cup zeigten:

z.B.
Lukas Podolski (1.FC Köln – 2002 1.FC Köln) 93 für Deutschland
Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand – 1999 Malmö FF) 70 für Schweden
Kevin Kuranyi (Dinamo Moskau – 1999 VfB Stuttgart) 52 für Deutschland

Yilidray Bastürk (Karriere beendet – 1994 Wattenscheid 09) 49 für Türkei
Ioannis Amanatidis (z.Zt. vereinslos – 1997 VfB Stuttgart) 35 für Griechenland
Thomas Kahlenberg (Vfl Wolfsburg – 2000 Bröndby Kopenhagen) 34 für Dänemark

Ivica Grlic (MSV Duisburg – 1991 Bayern München) 14 für Bosnien-Herzegowina
Thomasz Dawidowski (Lechia Gdansk – 1994 Lechia Gdansk, Polen) 10 für Polen

Xherdan Shaqiri (FC Basel – 2008 FC Basel) 15 für die Schweiz

Assimiou Toure (Bayer Leverkusen – 2003 Bayer Leverkusen) 13 für Togo

Joel Matip (Schalke 04 – 2008 Schalke 04) 7 für Kamerun
Jermaine Jones (Schalke 04 – 1999 Eintr. Frankfurt) 12 für USA (zuvor auch 3 für Deutschland)

Michal Svec (SV Heerenveen – 2000 Slavia Prag) 2 für Tschechien.


Aber es gibt auch eine ganze Reihe bekannter Namen, die kurz vor dem Sprung in Jogi Löws Nationalelf stehen:

Da sind dabei 136 Spieler, die in DFB-Juniorenauswahlmannschaften aktiv waren oder vielmehr sind, z.B.

Florian Fromlowitz (Hannover 96 – 1.FC Kaiserslautern 2002) – U21: 12 x
Ashkan Dejagah (Vfl Wolfsburg – 2000 Hertha BSC) – U21: 20 x
Tim Hoogland (Schalke 04 – 2002 Schalke 04) – U20: 11 x
Sven Ulreich (VfB Stuttgart – 2004 Schalke 04) U21: 3x
Roman Weidenfeller (Bor. Dortmund – 1997 1.FC Kaiserslautern) – U21: 3x

Marc Andre Ter Stegen (Bor. M-Gladbach – 2009 Bor. M-Gladbach – U19: 9x

Patrick Ochs (Vfl Wolfsburg – 2001 Eintr. Frankfurt) – U21: 9x

Alexander Esswein (1.FC Nürnberg – 2007 1.FC Kaiserslautern) – U21: 6x

Und auch 68 Spieler aus den Nachwuchsmannschaften anderer Landesverbände:
z.B.

Sezer Öztürk (Fenerbahce Istanbul – 2001 Bayer Leverkusen) – 7 x U20 Türkei

Bobby Show Wood (1860 München – 2008 1860 München) – 4 x U20 USA

Daniel Nagy (Hamburger SV – 2008 Hamburger SV) – 2 x U21 Ungarn

Dominik Kruczek (GKS Katowice – 2008 Bor. M-Gladbach) – 2 x U18 Polen

Andreas Landgren (Fredrikstad FK/Norwegen – 2006 Helsingborg IF) – 15 x U21 Schweden
Jens Stryger Larsen (Bröndby IF – 2008 Bröndby IF) – 4 x U21 Dänemark

Kreso Ljubicic (HNK Hajduk Split – 2004 Eintr. Frankfurt) – 10 x U21 Kroatien
Marco Djuricin (Hertha BSC – 2009 Hertha BSC) – 12 X U19 Österreich


Also – wie gesagt – 222 Profis aus 23 Nationen in 40 verschiedenen Profi-Ligen in 21 Ländern haben wir gefunden.

Wir nennen mal ein paar aus den verschiedenen Ligen:

Als erstes vielleicht mal zwei „Exoten“:

Giovanni Speranza (Italien) spielt in der „Vietnam First Divison“ (Binh Dinh FC – 1999 Eintr. Frankfurt) und Mahmud Suleiman in der „Vodafonedeildin“, der 1.Liga auf den Faröer Inseln (B36 Tórshav – 2009 Bröndby IF).

oder auch z.B.:

Arlind Ajeti (FC Basel, Axpo Super League Schweiz – 2010 FC Basel)

Marek Zienczuk (Ruch Chorzow, Ekstraklasa Polen – 1994 Lechia Dansk)

Nuri Sahin (Real Madrid, Primera Division Spanien – 2004 Bor. Dortmund)

Kevin Kuranyi (Dinamo Moskau, Premier Liga Russland – 1999 VfB Stuttgart)

Joel Ekstrand (Udinese Calcio, Serie A Italien – 2006 Helsingborg IF)

Denis Epstein (Atromitos Athen, Super League /1.Liga Griechenland) – 2001 1.FC Köln)

Michael Fink (Samsunspor, Süper Lig Türkei – 1998 VfB Stuttgart)

 

Michael Krohn Dehli (Bröndby IF, Superligaen Dänemark / 1.Liga – 2000 Bröndby IF)
Markus Berger (Académica Coimbra, SuperLiga Portugal – 2001 VfB Stuttgart)

Lukas Nachtmann (MFK Petrzalka, 1. Liga Slowakei – 2000 Slavia Prag)

 

Sicherlich gibt es auch den ein oder anderen Fußballfan, der die Spiele in den internationalen europäischen Wettbewerben verfolgt. Auch hier sind ehemalige Keramik-Cup-Teilnehmer zu finden.

Wir haben in der Champions-League 17 ausgemacht:

z.B.:
Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand – 1999 Malmö FF)

Sven Bender (Bor. Dortmund – 2005 1860 München)

Nicolai Boilesen (Ajax Amsterdam – 2008 Bröndby IF)
Mario Gomez (Bayern München – 2002 VfB Stuttgart)

Sami Khedira (Real Madrid – 2004 VfB Stuttgart)

Xherdan Shaqiri (FC Basel – 2008 FC Basel)
 
… und in der Europa League gar 26:
z.B.:

Christian Schulz (Hannover 96 – 2000 Werder Bremen)

Johnny Thomsen (FC Kopenhagen – 2000 Bröndy IF)

Alexander Ring (HJK Helsinki – 2008 Bayer Leverkusen)

Alexander Baumjohann (Schalke 04 – 2004 Schalke 04)

Ivo Taborsky (Slovan Bratislava – 2001 Slavia Prag)

Daniel Stenderup (Bröndby IF – 2006 Bröndby IF)

Alexander Walke (Red Bull Salzburg – 2000 Werder Bremen)

 

Alles in allem beträgt der „Gesamtmarktwert“ aller der ausgewerteten „Keramik-Cup-Profis“ zusammen: 472.035.000 Euro!

Den „Titel“ des „wertvollsten“ von allen teilen sich zwei Ausnahme-Fußballer:

Zlatan Ibrahimovic und der „teuerste“ Deutsche Mario Gomez, beide stehen mit dem bescheidenen Marktwert von gerademal je 35.000.000 Euro zu Buche.

 


Bei folgenden Spielern zeichnete sich eine Profi-Laufbahn schon sehr deutlich beim WW-Keramik-Cup ab, denn diese wurden von den Trainern der teilnehmenden Mannschaften zum besten Spieler oder zum besten Torwart des jeweiligen Turniers gewählt:


Thomas Kahlenberg (Vfl Wolfsburg – 2000 Bröndby Kopenhagen),
Sezer Öztürk (Fenerbahce Istanbul / SüperLig Türkei – 2002 Bayer Leverkusen),
Andreas Beck (TSG Hoffenheim – 2004 VfB Stuttgart),
Sebastian Tyrala (Greuther Fürth – 2005 Bor. Dortmund),
Daniel Stenderup (Brönby IF – 2006 Bröndby IF)

Lennart Hartmann (Alemannia Aachen – 2008 Hertha BSC)

Julian Draxler (Schalke 04 – 2010 Schalke 04) als „Beste Spieler“,
und
Roman Weidenfeller (Bor. Dortmund – 1997 1.FC Kaiserslautern),
Mohamed Amsif (FC Augsburg – 2006 Schalke 04),
Sven Ulreich (VfB Stuttgart – 2007 VfB Stuttgart)

Marc Andre Ter Stegen (Bor. M-Gladbach – 2009 Bor. M-Gladbach)

Patrick Rakovsky (1,FC Nürnberg – 2010 Schalke 04) als „Beste Torhüter“.


Zum Abschluss lassen Sie uns mal ein kleines Bild anschauen:
Wir haben nämlich ein bisschen Trainer gespielt und 2 Teams von Ex-Teilnehmern aufgestellt, die, wenn sie tatsächlich mal ein Match gegeneinander bestreiten würden, schon ein recht spektakuläres Spiel erwarten ließen.


Aber schauen Sie es sich selbst mal an, unser Spielfeld.


Wenn Sie zudem wissen möchten, wer die anderen Jetzt-Profis sind, lesen Sie einfach weiter; Sie finden in unserer folgenden Liste schön nach der Reihe aufgeführt alle, die wir gefunden haben, mit den wichtigsten Daten.

Und vielleicht können Sie sich ja selbst an den Einen oder Anderen erinnern.

Auf jeden Fall merken Sie: es lohnt sich ein Besuch des Westerwälder-Keramik-Cups!



Zum Abschluss lassen Sie uns mal ein kleines Bild anschauen:
Wir haben nämlich ein bisschen Trainer gespielt und 2 Teams von Ex-Teilnehmern aufgestellt, die, wenn sie tatsächlich mal ein Match gegeneinander bestreiten würden, schon ein recht spektakuläres Spiel erwarten ließen.
Aber schauen Sie es sich selbst mal an, unser Spielfeld.




Wenn Sie zudem wissen möchten, wer die anderen Jetzt-Profis sind, lesen Sie einfach weiter; Sie finden in unserer folgenden Liste schön nach der Reihe aufgeführt alle, die wir gefunden haben, mit den wichtigsten Daten.
Und vielleicht können Sie sich ja selbst an den Einen oder Anderen erinnern.
Auf jeden Fall merken Sie: es lohnt sich ein Besuch des Westerwälder-Keramik-Cups!

 

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